Knieverletzungen:
Überblick

Knieverletzungen: ÜberblickBänderriss, Meniskusschaden oder Knochenbruch?

Besonders häufig kommt es beim Sport zu Knieverletzungen. Aber auch im Alltag können kleinere und größere Unfälle dazu führen, dass verschiedene Strukturen im Knie Schaden nehmen. Zu den häufigsten Knieverletzungen zählen der Kreuzband- und der Meniskusriss.

Typische Knieverletzungen

Ein ungeschickter Tritt, eine falsche Bewegung und schon ist es passiert – das Knie verdreht sich unglücklich, ist geprellt oder die Bänder gezerrt. Bei einer Verdrehung des Knies werden häufig die Bänder oder Menisken beschädigt. Bei einer Verstauchung kann zum Beispiel der Knorpel Schaden nehmen. Eine Knieprellung wird meist durch einen Sturz oder heftigen Stoß aufs Knie ausgelöst und kann mit Verletzungen unterschiedlicher Elemente des Knies einhergehen.

Zu den typischen Knieverletzungen zählen zum Beispiel:

  • Bänderdehnung, Bänderzerrung oder Bänderriss, z. B.:
    • Kreuzbandriss mehr
    • Innenbandriss oder Außenbandriss
  • Meniskusschaden, z. B.
  • Verrenkung des Kniegelenks bzw. der Kniescheibe (Patellaluxation)
  • Knochenbrüche, z. B.
    • Kniescheibe, Oberschenkelrollen, Schienbeinplateau

Knieverletzungen: Symptome und Behandlung im Überblick

Die oben genannten Knieverletzungen gehen meist mit Schmerzen einher. Zu den weiteren möglichen Symptomen zählen zum Beispiel Schwellungen, Blutergüsse, Fehlstellungen des Kniegelenks sowie eine beeinträchtigte Beweglichkeit oder Instabilität des Kniegelenks.

Die Erstversorgung von akuten Knieverletzungen sollte nach der sogenannten PECH-Regel (Pause, Eis, Compression, Hochlagern) erfolgen. Unter Umständen kann auch eine vorübergehende Ruhigstellung des Kniegelenks nötig sein. Mehr Tipps bei Knieverletzungen lesen Sie hier.

Im Anschluss an die Erstversorgung ist meist eine gezielte Schmerzbehandlung wichtig. Dazu können zum Beispiel schmerzlindernde Salben oder Gele zum Einsatz kommen, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind. In bestimmten Fällen können auch Injektionen, die der Arzt direkt ins Knie verabreicht, oder die Einnahme von Schmerztabletten erforderlich sein.

Neben der medikamentösen Behandlung spielt bei Knieverletzungen auf lange Sicht oft auch die Physiotherapie eine zentrale Rolle, um die Genesung zu unterstützen. Hier können zum Beispiel spezielle Übungen zum Aufbau der Beinmuskulatur zum Einsatz kommen. Zusätzlich zu den genannten konservativen, also nicht-operativen, Behandlungsmaßnamen kommen je nach Knieverletzung auch chirurgische Eingriffe (Knie-OPs) infrage.

Gut zu wissen: Knieverletzungen können auf lange Sicht degenerative Prozesse im Gelenk begünstigen und so zur Entwicklung einer Kniearthrose führen.
Das könnte Sie auch interessieren:
zurück nach oben
Disclaimer:
© 2018 MyLife Media GmbH. Diese Website dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf dieser Seite zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen sowie unsere Hinweise zum Datenschutz, die Sie über die Footerlinks dieser Website erreichen können.
Besuchen Sie behandeln.de auch auf Google+.